Küchenspüle verstopft — Einsatz am Abend
Situation: Typischer Fall aus dem Notdienst: Die Küchenspüle läuft nicht mehr ab, das Wasser steht bis zum Rand. Pümpel und Hausmittel haben nichts gebracht. Angerufen wird meist spät am Abend.
Lösung: So läuft das ab: Der Kostenrahmen steht am Telefon, bevor der Wagen losfährt. Vor Ort löst die elektromechanische Spirale die Fettablagerung im Fallstrang. Aufgestemmt wird nichts, und auf der Rechnung steht der Rahmen, den Sie vorher gehört haben.
Ergebnis: Abfluss frei, Kostenrahmen gehalten, Arbeitsplatz sauber hinterlassen.
Kamerainspektion vor dem Hauskauf
Situation: Ein Paar vor dem Hauskauf: Objekt und Preis passen, aber die Grundleitung ist über vierzig Jahre alt und wurde nie befahren. Vor der Unterschrift wollen Käufer wissen, worauf sie sich einlassen.
Lösung: Die HD-Kamera fährt die gesamte Grundleitung ab, vom Haus bis zum öffentlichen Kanal. Muffen, Bögen und Anschlüsse werden mit Einzelbild und Meterangabe festgehalten, dazu kommt ein schriftlicher Bericht zum Gesamtzustand.
Ergebnis: Am Ende steht entweder ein leichter Muffenversatz ohne akuten Handlungsbedarf oder ein Befund, der in die Kaufverhandlung gehört. Unterschrieben wird in beiden Fällen mit Zahlen statt mit Bauchgefühl.
WC-Rückstau im Mehrfamilienhaus
Situation: Zweiter typischer Notfall: WC-Rückstau im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Wasser drückt aus der Toilette zurück, die Kellerwand wird feucht, und im Haus weiß niemand, wo man abstellt.
Lösung: Am Telefon gibt es die Einsatzzusage samt Kostenrahmen. Vor Ort steckt in solchen Fällen fast immer ein Pfropfen aus Feuchttüchern in der Hauptleitung im Keller. Die Spirale holt ihn heraus, danach läuft eine Kontrollspülung über die Strecke.
Ergebnis: Der Rückstau ist weg, es entsteht kein Wasserschaden, der Kostenrahmen wird gehalten.
