Kanalsanierung in Garbsen und Umgebung
Grabenlose Sanierung statt teurer Aufgrabung
In Garbsen — besonders in den dicht bebauten Siedlungen von Berenbostel und Auf der Horst — würde eine offene Aufgrabung immense Kosten verursachen: Pflaster aufnehmen, Erde ausheben, Rohre tauschen, alles wiederherstellen. Das Inliner-Verfahren macht genau das überflüssig. Über einen bestehenden Zugang schieben wir einen harzgetränkten Schlauch in das beschädigte Rohr, der unter Druck an die Rohrinnenwand gepresst wird und dort aushärtet. Das Ergebnis: ein nahtloses Rohr-im-Rohr, das dicht, wurzelfest und für Jahrzehnte belastbar ist.
Typische Schäden in Garbsener Kanalleitungen
Die Nachkriegs-Siedlungen in Garbsen haben überwiegend PVC- und Steinzeugleitungen aus den 1960er und 1970er Jahren. Nach über 50 Jahren zeigen diese Rohre typische Alterserscheinungen: verzogene Muffen und Rohrversatz, durch die Wurzeln eindringen, Rissbildung durch Setzungen im sandigen Untergrund und Korrosion an den Verbindungsstellen. In Osterwald und Meyenfeld sehen wir häufig Wurzeleinwuchs durch die vielen Gartenbäume, die über Jahrzehnte in undichte Muffen hineingewachsen sind. Kurzliner oder Schlauchrelining — wir wählen die Methode je nach Schadensbild.
So läuft die Sanierung ab
Bevor wir sanieren, inspizieren wir die Leitung mit unserer HD-Kanalkamera. Die Aufnahmen zeigen genau, wo welcher Schaden sitzt — Riss, Versatz, Wurzeleinwuchs oder Bruch. Erst danach erstellen wir den Festpreis. Bei punktuellen Schäden setzen wir Kurzliner ein, die einzelne Schadstellen abdichten. Bei längeren Schäden kommt das Schlauchrelining zum Einsatz, bei dem ein ganzer Leitungsabschnitt von innen neu ausgekleidet wird. Beide Methoden entsprechen den DIN-Vorgaben und werden ohne Aufgrabung durchgeführt.
Sanierung für Gewerbe und Wohnbau in Garbsen
In den Gewerbegebieten entlang der B6 und in Havelse sanieren wir auch großdimensionierte Leitungen für Gewerbebetriebe und Gastronomiebetriebe. Die Hochhäuser in Auf der Horst mit ihren komplexen Fallstrangsystemen erfordern besondere Sorgfalt — hier setzen wir mehrstufige Sanierungskonzepte um, die vom Fallstrang bis zur Grundleitung reichen. In allen Fällen gilt: Kein Lärm, kein Staub, keine aufgegrabene Straße.
Rohrinfrastruktur in Garbsener Siedlungen
Die Nachkriegs-Siedlungen in Berenbostel und Havelse wurden in den 1960er Jahren mit PVC- und Betonrohren erschlossen — Materialien, die nach sechs Jahrzehnten ihre Belastungsgrenze erreichen. An den Muffen entstehen Undichtigkeiten, durch die Grundwasser eindringt und Erdreich ausgespült wird. Das Inliner-Verfahren ist für diese Siedlungsstruktur ideal: Viele Leitungen verlaufen unter Garagen, gepflasterten Einfahrten und Carports. Eine offene Aufgrabung würde nicht nur die Leitung freilegen, sondern auch Fundamente und Pflasterflächen zerstören — mit Folgekosten, die den eigentlichen Rohrschaden weit übersteigen. Mit dem Kurzliner oder Schlauchrelining arbeiten wir ausschließlich über den vorhandenen Schacht und lassen Gebäude und Pflaster unberührt. Besonders in den Reihenhauszeilen von Auf der Horst, wo die Grundleitungen dicht unter den Kellersohlen liegen, ist das grabenlose Verfahren oft die einzige wirtschaftlich vertretbare Lösung.
